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| 23.04.2008, 18:00 Uhr |
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Ortbürgermeisterin legte auf der Einwohnerversammlung erfreuliche Zahlen vor.
Quelle: www.honnef24.de vom 23.04.08 von Reiner Besgen
Buchholz. Schaut man interessiert in den Saal der Gaststätte Melzer-Cantoni in Buchholz, so muss man unweigerlich zu der Erkenntnis kommen: die Buchholzer sind zufrieden mit ihrer Gemeindeleitung. Nur knapp 20 Buchholzer folgten nämlich am Dienstagabend der Einladung zur Einwohnerversammlung. Dass die Buchholzer durchaus zufrieden sein können, erläuterte Ortsbürgermeisterin Margret Wallau dann auch im Laufe der Einwohnerversammlung, an der auch Bürgermeister Siegfried Schmied und die Beigeordneten der Gemeinde Buchholz teilnahmen. Eine Überraschung hob sich die Ortschefin bis zum Schluss auf und sagte „Ich denke, am Wochenende, werde ich sagen können, die Postagentur bleibt in Buchholz erhalten.“ Die Hoffnung der Ortsbürgermeisterin wollen wir aber nicht den Lesern vorenthalten. Dies ist sicherlich eine Nachricht. die viele Buchholzer erfreuen und beruhigen wird, nachdem bekannt war, dass die alte Postagentur zum 31. Mai schließen wird. Aber Margret Wallau hatte noch weitere erfreuliche Nachrichten. Auf 4.653 ist die Bevölkerung zum 31. Dezember 2007 angewachsen. Am 31. Dezember 1990 war die Zahl noch 3.546. Buchholz kann also einen Zuwachs von 31,2% in 17 Jahren verzeichnen.
Die Einnahmenseite der Gemeinde sieht erfreulich gut aus. Die Grundsteuer A wurde in 2007 mit 11.721€ vereinnahmt und die Grundsteuer B mit 422.211€. Die Gewerbesteuer schlug mit 3.096.544 € zu Buche und wurde damit im Vergleich zum Jahr 2005 um 211% gesteigert. Auch die Zuweisung der Einkommensteuer mit 1.372.796€ erfuhr eine Steigerung von 34% entgegen dem Jahr 2005. Mit Stolz konnte die Gemeindechefin verkünden: „die Ortsgemeinde Buchholz hatte am 31.12.2007 eine Rücklage von 2.688.616€.“
Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Gemeinde für den Ankauf von Grundstücken und Erschließungsmaßnahmen für den Industriepark Nord III mit rund 2,2 Millionen Euro in Vorlage treten muss.
Dass die erfreulichen Steuereinnahmen nicht ganz der gemeinde zufließen, sondern durch die Verbandsgemeindeumlage von 28% und die Kreisumlage von 41% und 38% je nach Steuerart geschmälert werden, ließ die Ortsbürgermeisterin natürlich nicht außer acht. Straßen wurden ausgebaut, so wurde in Griesenbach die Buchholzstrasse, eine stark befahrene Durchgangsstrasse, ausgebaut und mit Bürgersteig versehen. Buchholz verfügt über zahlreiche Kinderspielplätze und kann drei Kindergärten ausweisen.
Auch Bürgermeister Siegfried Schmied nutze die Gunst der Stunde, um den interessierten Bürgern die Zahlen der Verbandsgemeinde Asbach aufzuzeigen. Erfreuliches konnte er aus dem Bereich der Feuerwehren anführen, die nun 202 aktive Wehrleute im Dienst haben. Schmied berichtete über die Schulen und anstehende Reformen und gab einen intensiven Einblick in das Thema Kanalbau und Abwasserbeseitigung in der Verbandsgemeinde. Hier ganz besonders erfreulich, dass der Verbandsgemeinderat im Jahr 2007 beschlossen hat, 125.000 € aus dem allgemeinen Haushalt den Abwasserwerken zur Verringerung der Beiträge zur Verfügung zu stellen.
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